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Schweden 04-05/2009

Reisen


Mein Schwedenurlaub 2009...


...war voll der Hammer!
Zugegeben die Reise selber, bis wir dann endlich in unserer Wunschdestination angekommen waren, war schon etwas "mühsam". Mit 80Km/h diese x-100Kilometer abzuspulen war bestimmt nicht das Highlight unserer Reise. Ja richtig! Mein Wohnwagen wäre eigentlich für 100Km/h zugelassen. Aber so ist man gegenüber den LKW's "viel" zu schnell unterwegs und kommt somit völlig in Stress mit übrholen. Sich hinter einen LKW zu setzen, natürlich mit genügendem Abstand, und den Tempomaten einzuschalten ist definitiv viel gemühtlicher.
Ich hatte das riesen Glück dass ich Deutschland noch Leute besuchen durfte/konnte und so war die Reise dann auch nicht mehr ganz soooooo lang.
Reisen mit Wohnwagen... Naja, so richtig konnte ich mir dies zu Anfang auch nicht vorstellen. Bin ich doch ein völliges Greenhorn was diese Reiseart anbelangt. Zu meinem eigenen erstaunen habe ich dies aber ganz locker durchgehalten. Nein, viel besser noch! Ich habs wirklich genossen. Ich kochte, ass, schlief und lebte also drei Wochen, mit meinem Hund in dem Wohnwagen. Es war einfach toll, genial, coooooool!!!

Meine Reise führte mich, als ich mit der Fähre in Trelleborg angekommen war, zuerst in die Gegend von Abbekås zu meinen ersten richtigen Campingplatz-Aufenthalt. Alles aufgestellt freute ich mich riesig die Kaffee-Maschine, welche ich von meinen Eltern zu meinem Reiseheim geschenkt bekommen hab, einzustecken und zu starten. Mein erster Kaffee in meinem Wohnwagen. So genial. Doch halt! War da nicht noch was??? Ja richtig ich musste ja noch die elektrische Verbindung zwischen Wohnwagen und Campingplatz herstellen, sonst ist nähmlich nix mit Strom, bzw. Kaffee. Geschnallt und mich mit meiner wunderbaren schweizer Kabelrolle und meinem Camping-Norm-Stecker auf den Weg gemacht, merkte ich dann sehr schnell dass wohl mit dem Kaffee aus der Maschine nix wird... Es gab nähmlich da keine Camping-Norm-Stecker-Verbindungen, sondern "nur die schwedischen Dinger", wo unsere schönen schweizer Stecker definitiv nich reinpassen... Hmmmm... Naja, wie meine Grossmutter schon immer zu sagen pflegte: "man hat nie ausgelernt!" Nene, so schnell geb i ni auf. Für diesen Abend war's gelaufen, richtig. War mir dann auch mehr oder weniger egal, da ich eh total KO gewesen bin von der Reise. Am nächsten Tag fuhren wir dann in Richtung Göteborg, der heiligen Stadt aller Volvo-Fans. Den ersten Baumarkt gesichtet, diesen angsteuert, kaufte ich mir ein Stück Kabel und schwedische Stecker und baute mir dann später mein eigenes Schweiz-Schweden-Übergangsstück. Ich wusste ja damals noch nicht, dass mein erster Campingplatz ohne diese Camping-Norm-Stecker-Verbindung, auch mein letzter gewesen sein sollte... ;-) Aber nu! Egal! Jetzt bin ich zumindest gerüstet... :-) Ich blieb dann auch ein paar Tage in Göteborg bevor ich nach Jonsboda ( Jonsboda-Camping) gefahren bin. Das war nur ein kleiner, aber süsser, mit liebe gepflegter Campingplatz, weit weg von fast allem, so richtig zum ausruhen, relaxen, nachdenken, Sport treiben, spazieren oder was auch immer das Herz begehrt. Es war wunderschön und ruhig. Von da weg machte ich ein paar Ausflüge nach irgendwo. Die Reise führte mich dann weiter am Vättern-See entlang, an Jönköping vorbei nach Ljungby, wo ich auch wieder ein paar Tage "gestrandet" war und von wo ich wiederum Ausflüge machte. Ein wundervoller Ort, in dem ich war, nennt sich Eksjö. Ist wirklich ne Reise wert (Bilder dazu weiter unten). Auch die Schlossruine Kronenberg bei Växjö ist sehr sehenswert. irgendwan spannte ich dann meine knapp zwei hundert Pferde wieder vor meinen Wagen und kutschierte damit nach Karlshamn. Eine Stadt in welcher ich früher (rund zehn Jahre her) sehr oft gewesen bin als ich noch als Servicetechnicker gearbeitet hatte. Und da geschah es!!! Urplötzlich begegnete ich auf einem Parkplatz meinem Auto... Naja werden jetzt viele wohl denken, ist ja normal, bist ja mit deinem da. Aber weit gefehlt, es handelte sich dabei nicht um meinen V70, sondern um meinen 240'er. Ganz genau der selbe Wagen. Nur dass dieser Besitzer leider nicht so auf ihn acht gegeben hat. Neben dem wunderschönen blau, war leider auch sehr viel rot / rostrot zu sehen... Unsere letzte Etappe in schwedischem Hoheitsgebiet führte uns nach Falsterbro wo wir die letzten Tage auf schwedischem Boden verbracht hatten, bevor wir über die Öresundbrücke wieder in Richtung des gestressten Südens unterwegs waren...

Dies ein kleiner Überblick über meine Reise. Was Euch aber bestimmt mehr interesiert, sind die Bilder ;-)
(siehe unten)




Allgemeine Bilder



Camping in Jonsboda...
www.ulvemail.dk/jonsboda.htm



...mit Sunnenuntegang
einfach hinschauen, warten und zusehen was passiert...



Askersund
nördlich vom Vättern-See



Rückfahrt nach Jonsoda



Bilder von Eksjö



Kronenberg Schlossruine
bei Växjö



Karlshamn



Mein Schlitzohr in
Göteborg, Karlshamn, Falsterbro und im und um den Wohnwagen


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